Mutter-Kind-Camps

Mutter-Kind-Camps

„Wie ist Mami eigentlich, wenn sie entspannt ist?“

Nach wie vor regeln die Mütter den größeren Teil des Alltags mit dem Kind. Wie geht es in die Schule, hat es die Hausaufgaben ordentlich gelöst, wie kommt es zum Sport, was braucht es zum Anziehen. In allen Situationen wirkt die Mutter erzieherisch auf das Kind ein. Das ist notwendig und enorm wichtig, aber führt auch dazu, dass in der Wahrnehmung des Kindes die Mutter das strenge, manchmal sogar als nervig empfundenes Familienmitglied ist, während im Beruf vollzeitaktive Väter, wenn sie dann Zeit für die Kinder haben, etwas Besonderes sind. „Der Papa spielt am tollsten mit mir“, heißt es oft aus dem Kindermund, während Mütter kein Lob für ihre immerwährende Leistung erhalten. Eine Mutter-und-Kind-Schatzsuche bietet als Mutter die Möglichkeit, die eigenen Kinder durch ein Abenteuer zu begleiten, welches nicht alltäglich ist. Gemeinsam Feuerholz beschaffen, ein Feuer entfachen, einen Bogen bauen oder eine Seilbrücke planen und fertigen sind alles Aktivitäten, die Kinder durch gesellschaftliche Adaption (Link zu Wikipedia) einer männlichen Geschlechterdomäne zuschreiben. Auf einem Mutter-Kind-Camp können diese Zuschreibungen verändert werden.
Im Barnstedter Buchenhain treffen wir uns, weil wir einen Schatz bergen wollen, der angeblich in dem Wald zu finden ist. Wissen auch andere von dem Schatz? Was braucht eine Schatzsucherin alles? Mütter und Kinder erleben innerhalb von drei Tagen ein spannendes Abenteuer im Wald, von dem sie noch lange erzählen werden.