Konzept

Konzept

Der junge Mensch braucht seinesgleichen
– nämlich Tiere,
überhaupt Elementares, Wasser,
Dreck, Gebüsche, Spielraum.

Man kann Ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen,
mit Teppichen, Stofftieren
oder auch auf asphaltierten Straßen und Höfen.

Er überlebt es,
doch man soll sich dann nicht wundern,
wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nie mehr erlernt.

Alexander Mitscherlich

Vereinsprofil

Der gemeinnützige Verein „Abenteuercamps – Umweltpädagogische Erlebnisreisen e.V.“ möchte Mädchen und Jungen „hautnahe“ Natur- und Umwelterfahrungen ermöglichen und zu umweltbewusstem Verhalten anregen. Der Spaß steht immer im Vordergrund, und so wird spielerisch durch direkte Erfahrungen soziales und ökologisches Verantwortungsbewusstsein vermittelt werden. Dabei ist es das Ziel, so viele Kinder wie möglich zu erreichen und ihnen unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen.
Außerdem versteht sich der Verein als Qualifizierungsinstanz für angehende Pädagoginnen und Pädagogen. Es gibt ein vereinsinternes mehrstufiges Ausbildungsprogramm. Den Einstieg bildet ein Wochenendseminar, das die grundlegenden pädagogischen Prinzipien der Abenteuercamps vermitteln soll. Dieses Seminar kann auch unabhängig von der Arbeit auf einem Abenteuercamp als Fortbildungsmaßnahme besucht werden. Nach diesem Einstieg wird sehr großer Wert auf die intensive individuelle Betreuung der PraktikantInnen und TeamerInnen gelegt, um die pädagogische Qualität unserer Angebote zu sichern und den PraktikantInnen eine optimale Entfaltung ihres individuellen Potenzials zu ermöglichen.
„Abenteuercamps – Umweltpädagogische Erlebnisreisen e.V.“ wurde im Jahr 2000 gegründet. Davor hatte der Begründer und heutige Geschäftsführer des Vereins freiberuflich Ferienfreizeiten und Klassenreisen im Stil der „Abenteuercamps“ angeboten. In den letzten Jahren konnte das Angebot erheblich erweitert werden. Mittlerweile bieten wir nicht nur Klassenreisen und Ferienzeltlager sondern außerdem noch Vater-Kindcamps, Mutter-Kindcamps, Tagesprogramme in den Herbstferien, Kinderbetreuung auf Großveranstaltungen sowie Ferienveranstaltungen für große Firmen auf verschiedenen Lagerplätzen an.
Seit 1993 wurden so bereits über 100 Abenteuercamps durchgeführt. Auf vielen schien die Sonne, manchmal hat es geregnet und wir hatten auch schon unheimliche Gewitter zu überstehen. Aber eins ist allen Camps gemeinsam: Sie haben allen Spaß gemacht! Und das hat mit unserem Konzept, unserer Erfahrung, der Kompetenz der TeamerInnen und Ihren Kindern zu tun!

Pädagogisches Konzept

Unser Anspruch an unsere Arbeit ist hoch, denn wir bemühen uns, den Bedürfnissen der Kinder aber auch den fachlichen Ansprüchen von Eltern und LehrerInnen sowie unserer eigenen MitarbeiterInnen gerecht zu werden. Zu diesem Zweck haben wir ein Konzept erarbeitet, in das fundierte theoretische Grundlagen ebenso einfließen wie jahrelange Erfahrung und der Rat zahlreicher Experten. Wir wollen den Kindern Freude bereiten, ihnen schöne eindrucksvolle Erlebnisse ermöglichen und gleichzeitig ihren Eltern die Sicherheit geben, dass die Kinder in guten, liebevollen, qualifizierten Händen sind.

Theoretische Grundlagen

Das pädagogische Konzept der Abenteuercamps, das all unseren Veranstaltungen zugrunde liegt, besteht im Kern aus Elementen dreier pädagogischer Richtungen: der Erlebnispädagogik, der Umweltpädagogik und der geschlechtsbewussten Kinder- und Jugendarbeit. Diese Elemente greifen ineinander und ergeben zusammen einen ganzheitlichen Ansatz, der einen Beitrag zur Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit der Mädchen und Jungen, die an unseren Veranstaltungen teilnehmen, leisten kann.

Erlebnis

Kinder ebenso wie Erwachsene lernen am nachhaltigsten nicht durch Instruktion sondern durch eigene Tätigkeit, durch eigene Erlebnisse. Zu den Lerninhalten zählen, neben der Vermittlung technischer materieller Fähigkeiten, insbesondere die Förderung der Erlebnisfähigkeit, des Selbstbewusstseins und der Eigentätigkeit. Es sollen physische, psychische und soziale Kompetenzen erworben werden.

* Betroffenheit und Bildungsinteresse der Menschen: Verantwortung für Gegenwart und Zukunft erkennen, zur Verantwortungsübernahme ermutigen.
* Geschichtlichkeit: Wie kommt es zu „unserem Platz in der Zeit“? Was können wir daraus lernen?
* Sinnes- und Wahrnehmungsschulung für andere Lebewesen, die Schönheit und das Leiden der Natur, für unser Handeln und dessen Folgen für die Natur.
* Ganzheitliche Bildung: Lernen mit „Herz, Hand und Kopf“
* Ausbildung von Urteilskraft: Urteilskraft ist nicht vorrangig eine Frage des Wissens, sondern der Werte. Das Wollen ist entscheidend.
* Handeln lernen: Handlungsräume: Natur, Alltag, Gesellschaft
* Orientierung auf eine phantasievolle, utopische Gestaltung der Zukunft: Wer keine Zukunft sieht, hat keine. Mut machen, sich eine phantasievolle Zukunft zu erschließen.

Von dieser Auffassung ausgehend, wird es zur Aufgabe von Pädagogen, Situationen zu gestalten, in denen Erlebnisse, d.h. Ereignisse, die mit einer Bedeutung für das Leben aufgeladen sind, wahrscheinlich werden. Erlebnisse lassen sich nicht erzwingen, und ihre Folgen sind nicht genau vorhersehbar. Jedoch lassen bestimmte Methoden Erlebnisse wahrscheinlich werden. Besonders wichtig ist, dass die Erlebnisse vom Kind selbst ausgehen müssen. Daher sind Freiwilligkeit er Teilnahme an Angeboten und das Anerkennen jedes einzelnen Kindes als ganz eigene Persönlichkeit oberste Prämissen dieses pädagogischen Ansatzes. Gleichzeitig wird aber auch jeder Mensch als Teil eines sozialen und ökologischen Systems verstanden. Daraus entwächst eine Verantwortung jedes Einzelnen für das System (die Gruppe, die Umwelt…) Eine erlebnispädagogische Maxime ist das Lernen von Verantwortung durch Übernahme von Verantwortung.

Umwelt

Unsere kritische Umweltsituation ist hinlänglich bekannt. Oberstes ausgerufenes Ziel aller Umweltschützer ist die umweltverträgliche und nachhaltig wirtschaftende Gesellschaft. Dem Bereich der Erziehung wird eine Schlüsselrolle beigemessen, um den notwendigen gesellschaftlichen Wertewandel einzuleiten und zu unterstützen. Einseitige pädagogische Konzepte werden dieser Herausforderung nicht gerecht, da das Gefüge von Einflussfaktoren, die letztendlich zu umweltfreundlichem Handeln führen, sehr komplex ist. Daher verfolgt das Konzept der Abenteuercamps einen „multidimensionalen“ Ansatz.
Eine dieser Dimensionen ist der schon angesprochene erlebnispädagogische Rahmen. Wer in der Natur erlebnispädagogische Aktivitäten betreibt, muss sich der Verantwortung für den Schutz der Natur bewusst sein. Umweltschutz ist zu einer wichtigen Aufgabe für die gesamte Menschheit geworden. Dazu kann Erlebnispädagogik einen Beitrag leisten. Durch das Leben in der Natur wird die Abhängigkeit des Menschen von der Natur direkt erfahrbar. Zusätzlich zu dieser impliziten Vermittlung ökologischen Bewusstseins besteht aber auch die Möglichkeit explizit ökologische Bildung zu fördern, indem zum Beispiel, explizit Naturerlebnisspiele erklärt werden, nachdem sie erlebt wurden.
Außerdem achten wir schon bei der Planung der Abenteuercamps darauf, der Umwelt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Um mit unserem Verein Abenteuer zu erleben, ist es nicht nötig, weit zu reisen. Wir finden die Abenteuer quasi direkt vor der Haustür. Um möglichst vielen Kindern unter dieser Bedingung Abenteuer zu ermöglichen, haben wir unsere Lagerplätze in verschiedenen Regionen ausgewählt. Außerdem achten wir darauf, möglichst wenig Müll zu produzieren und die Lagerplätze in ihrem Naturzustand wieder zu hinterlassen: Was in den Wald mitgenommen wird kommt auch wieder mit hinaus!
Ziel der Abenteuercamps ist es, die TeilnehmerInnen zu umweltorientiertem Handeln zu motivieren und die Ausbildung und Festigung des Umweltbewusstseins der Kinder und Jugendlichen zu fördern.

Mädchenarbeit & Jungenarbeit

Neben unseren gemischten Reisen bieten wir jeweils ein Camp nur für Mädchen (Leitung durch ein Frauenteam) und eins nur für Jungen (Männerteam) an. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Mädchen sowie Jungen auch gerne mal unter sich sind und dann eher Sachen ausprobieren können, die sonst dem anderen Geschlecht vorbehalten scheinen.
Geschlechtshomogene Gruppen sind somit ein Spielraum für neue Erfahrungsmöglichkeiten in einer Atmosphäre, in der gesellschaftliche Ansprüche an beide Geschlechter ihre Wirkung nicht in gleicher Weise entfaltet, wie in geschlechtsgemischten Gruppen.
Der geschlechtsbewusste Ansatz spielt aber auch in den gemischten Camps eine große Rolle. Hier überschneiden sich Elemente der Erlebnispädagogik und Elemente der geschlechtsbewussten Arbeit. In beiden Ansätzen werden Mädchen und Jungen als kreative Individuen gesehen, die in soziale Strukturen eingebunden und von ihnen abhängig sind, diese aber auch selbst reproduzieren. Beide gehen daher von einem prinzipiell offenen Entwicklungsprozess der Persönlichkeit in Beziehungen aus. Selbstbewusstsein, Grenzerfahrungen und Eigentätigkeit sind Hauptziele in beiden Bereichen. Die Grenzerfahrungen sollten allerdings geschlechtsspezifisch reflektiert sein, da für Jungen und Mädchen unterschiedliche Ausgangsbedingungen bestehen.
Die Rahmengeschichten sind gemäß den Erkenntnissen der Mädchen- und Jungenarbeit geschlechtsspezifisch konzipiert. Ständige Reflexion auf verschiedenen Ebenen soll dies gewährleisten. So ist der Verein im Praxistreffen Jungenarbeit und mit der Dokumentationsstelle Jungenarbeit vernetzt. Für das Mädchen-Abenteuercamp wurde die vorhandene Geschichte umgeschrieben, um sie den Bedürfnissen von Mädchen mehr anzupassen, nachdem durch wissenschaftliche Evaluation im Rahmen einer Diplomarbeit Defizite in dieser Hinsicht entdeckt worden waren. Zudem werden TeamerInnen und PraktikantInnen schon bei dem Vorbereitungsseminar auf diesen Schwerpunkt in unserem Konzept hingewiesen und ihr Blick durch spezielle Übungen geschärft.

Praktische Umsetzung

Naturerlebnis

Abenteuer stehen hoch im Kurs, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Viele Kinder erleben Abenteuer jedoch nur noch indirekt im Fernsehen oder in den Städten – naturfern und gefährlich – auf der Straße. Bei uns werden die Abenteuer direkt – in und mit der Natur – erlebt. Es wird in der freien Natur gespielt, gegessen und geschlafen. Bäume, Bäche, das Feuer, das Wetter und jede Menge kleiner und etwas größerer Tiere werden zu Begleitern des Alltags. So bekommt alles eine neue Bedeutung für das eigene Leben. Schon Schlafengehen ist ein Erlebnis mit vielen Leuten in einem Gruppenzelt. Durch die Zeltwände wird das Tageslicht sehr intensiv wahrgenommen. Auch die Geräusche des Waldes sind gut zu hören. Wer möchte, darf bei gutem Wetter auch direkt unter den Sternen schlafen. Auch das Essen bekommt eine neue Bedeutung, da der Entstehungsprozess der Mahlzeiten transparenter wird. Die Kinder erleben, wie viel Arbeit in einer Mahlzeit steckt, indem sie selbst nicht nur an der direkten Zubereitung der Speisen sondern auch an der gesamten Vorbereitung beteiligt werden. Bevor gegessen werden kann, muss gekocht werden, bevor gekocht werden kann, muss ein Feuer gemacht werden, bevor ein Feuer gemacht werden kann, muss geeignetes Holz herbeigeschafft werden. Jedes Kind kann sich nach seinen Fähigkeiten und Interessen daran beteiligen. Es steht auf allen Camps zwar fließendes, aber nur kaltes Wasser zur Verfügung und die sanitären Anlagen sind „rustikal“ So wird schon das alltägliche Leben zum Abenteuer.
Abenteuer
Um ganz besondere Erlebnisse im Spiel zu ermöglichen bedienen wir uns eines „Abenteuerrahmens“. Der so genannte „Abenteuerrahmen“ ist eine Methode der Erlebnispädagogik. Das Umweltlernen wird in eine Spielidee eingebunden, die für „Action“, Spannung und Spaß sorgt. Die Kinder und Jugendlichen sind motiviert und lernen spielerisch. In unserem Programm stehen verschiedene Spielideen zur Auswahl, die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen von Kindern entgegen kommen. Allen Veranstaltungen liegt aber eine bestimmte Geschichte zu Grunde, die den Ablauf des Tages oder der Woche strukturiert. Alle Geschichten haben überraschende und spannende Elemente und alle Geschichten stellen den Gruppen Aufgaben, die sie gemeinsam lösen müssen. Zur Lösung dieser Aufgaben ist immer Kooperation und Kommunikation unter den Kindern nötig. Jedes Mädchen und jeder Junge trägt einen Teil zur Lösung bei. Jedes einzelne Kind kann sich so als wertvolles Mitglied der Gruppe begreifen.

Eigentätigkeit

Um ein Bewusstsein für die eigene Funktion in der Gruppe zu schaffen und Eigenverantwortlichkeit bei den TeilnehmerInnen zu wecken, werden die Kinder außerdem dazu angehalten, möglichst viele Handlungen selbst durchzuführen. So werden zum Beispiel die Zelte gemeinsam aufgebaut, um einen Eindruck zu vermitteln, wie viel Arbeit damit verbunden ist, und damit Verantwortungsgefühl für die gemeinsame Behausung zu erwirken. Außerdem soll den Mädchen und Jungen auf diese Weise eine Identifikationsmöglichkeit mit der von ihnen „erschaffenen“ Behausung und mit ihrer Gruppe, die sie sich ebenfalls selbst aussuchen, geboten werden. Aus dem gleichen Grund sind auch das Feuer und die Zubereitung des Essens weitgehend Gemeinschaftsaufgaben. Außerdem ist jedes Kind für seine eigenen Sachen selbst verantwortlich. Auf diesem Weg sollen nicht nur kognitive, sondern vor allem auch soziale und emotionale Lernprozesse in Gang gebracht werden.
Zusätzlich zu der Geschichte, die den Alltag strukturiert, werden – angepasst an das Thema der Veranstaltung – zahlreiche Aktivitäten angeboten. Die täglichen Angebote werden gemeinsam mit allen TeamerInnen so geplant, dass sie möglicht vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Die Bandbreite reicht von künstlerischen und handwerklichen Angeboten über Musik und naturkundliche Aktivitäten bis hin zu sportlichen Beschäftigungen. Die Teilnahme an allen Angeboten ist grundsätzlich freiwillig. Die TeamerInnen leisten ggf. Motivationsarbeit. Es gibt keinen Zwang aber vielfältige Anreize Neues auszuprobieren und bereits Vorhandenes auszubauen.

Tagesablauf

Ein typischer Tag im Camp beginnt oft mit einer Überraschung, die nach dem gemeinsamen Frühstück – bestehend aus Müsli und Brot mit verschiedenen Aufstrichen – in einem Redekreis besprochen wird. Danach gib es meist vielfältige Angebote in Kleingruppen, die teilweise in direktem Zusammenhang mit der gespielten Geschichte stehen. Nach dem Mittagessen geht die Geschichte meist spannend weiter. Nach dem abendlichen Buffet gibt es einen ruhigeren Ausklang mit Geschichten und Liedern am Feuer. Lieder, Geschichten, Rituale und Spiele, die zum jeweiligen Abenteuerrahmen passen, begleiten alle Aktivitäten aus unserem Angebot.

Ausbildung zum Teamer/zur Teamerin

Der erste Schritt in der vereinsinternen Ausbildung ist die Teilnahme an der Fortbildung, auf der die pädagogischen Grundlagen der Abenteuercamps vermittelt werden. Außerdem besteht hier die Gelegenheit, die eigene Camptauglichkeit unter realen Bedingungen zu testen. Auch hier wird in Gruppenzelten übernachtet, das Essen gemeinsam über dem Feuer zubereitet und es steht nur kaltes Wasser zur Verfügung. Es wird auch bereits auf die Spielegeschichten eingestimmt und Teams zusammengestellt.
Der zweite Schritt besteht dann in einem Praktikum auf einem oder mehreren Abenteuercamps. Zu den Aufgaben gehören: das Übernehmen einer selbst gewählten Rolle innerhalb des Abenteuerrahmens, das Gestalten von Angeboten am Vormittag, selbstverständlich auch die Betreuung der Kinder sowie Hilfsarbeiten rund um den Zeltlageralltag. Den PraktikantInnen stehen immer erfahrene TeamerInnen zur Seite.
Der dritte Schritt ist die Teilnahme an einem Abenteuercamp als TeamerIn. Hier wird schon mehr Eigeninitiative gefragt. Es sollte nach Möglichkeit eine tragende Rolle in der Geschichte übernommen werden. Bestimmte Arbeiten – wie z.B. Feuerholz holen – sollten selbstständig erledigt werden etc.
Als Co-Leitung auf einem Abenteuercamps müssen dann auch schon organisatorische Aufgaben mit übernommen werden. Die Campleitung behält mit Unterstützung durch die Co-Leitung den Überblick über die Geschichte und über die Gruppendynamik unter den Kindern wie unter den MitarbeiterInnen. Sie leitet abendliche Reflexionsrunden, führt ggf. Einzelgespräche mit MitabeiterInnen oder Eltern.

Mentor

Markus Medicus, Gaukler, Magier und Medizinmann alias Markus Kristen, Jahrgang 71, Vater, Diplom Pädagoge, studierte fünf Jahre Geographie, Biologie und Umweltpädagogik, die er mit dem Zertifikat „Umweltpädagoge“ abschloss.
„Erfinder“ der Abenteuercamps, Vereinsgründer und Geschäftsführer, Leitung der Teamerausbildung;
Die Idee zu den Abenteuercamps resultierte bei ihm aus dem Wunsch, seine langjährige Tätigkeit als Pfandfindergruppenleiter mit dem theoretischen Hintergrund des Studiums zu kombinieren. Neben seiner Tätigkeit für den Verein arbeitete er als Pädagoge für Familienberatungszentren und bei KRAFTPROTZ – Bildungsinstitut für Jungen und Männer, Mittlerweile ist er außerdem Geschäftsführer von Potential Training & Coaching, Business Trainer für Teamentwicklung und Führungskräfteentwicklung und Führungskräfte-Coach (CTI).Teamer

Die vereinsinterne Teamerausbildung umfasst eine fundierte theoretische und praktische Einarbeitung in die Themen Umweltpädagogik, Erlebnispädagogik, Gruppendynamik und Gruppenleitung. Die Teamer, die in die Ausbildung aufgenommen werden, verfügen über langjährige Erfahrungen in der Jugendarbeit und Jugendgruppenleitung und sind mit den organisatorischen Abläufen im Camp bestens vertraut. Darüber hinaus haben sie eine einschlägige pädagogische Ausbildung oder befinden sich in dieser. Die vereinsinterne Ausbildung umfasst eine Praktikumsphase auf mehreren Abenteuercamps mit Praxisreflexion, eine theoretische Fortbildung, eine Leitungsfortbildung und ein Leitungspraktikum.Unterstützung finden die Teams durch Praktikanten, die die Abenteuercamps z. B. im Rahmen ihres Studiums für den Erwerb von Praxiserfahrung nutzen. Auf jedem Camp befindet sich auf Leitungsebene ein ausgebildeter Ersthelfer.

Zur Verstärkung unseres Teams sind Sie herzlich willkommen!
Sie können die Mitarbeit als Praktikum für Ihr Studium oder ihre berufliche Weiterbildung nutzen, aus Lust auf eine Abenteuerreise im Team dabei sein, Ihrem Kind auf die Reise ins Mittelalter oder ins Indianerlager folgen oder sich zum Teamer ausbilden lassen und als Honorarkraft für den Verein arbeiten.